
Das Pasola-Festival
Das Pasola-Festival
Das Pasola ist ein Ritual, das aus dem Westen von Sumba in den Kleinen Sundainseln stammt. Lange Zeit von den balinesischen und javanischen Reichen vernachlässigt, hat Sumba es geschafft, seine einzigartigen Traditionen und Kultur zu bewahren.
Das Pasola ist ein Ritual, das aus dem Westen von Sumba, in den Kleinen Sundainseln, stammt. Lange Zeit von den balinesischen und javanischen Reichen vernachlässigt, hat Sumba es geschafft, seine einzigartigen Traditionen und Kultur zu bewahren. Die Insel ist damit bekannt für ihre spitzen Wohnhäuser, ihre Pferdeaufzuchten, ihre prächtigen Ikats und ihre megalithischen Gräber. Viele Besucher kommen speziell hierher, um die jährlichen Feiern rund um das Pasola zu erleben. Wenn Sie gerne neue Kulturen entdecken, werden Sie von diesem Ereignis begeistert sein!
Wie läuft das Pasola ab?
Das Pasola ist ein Ritual, das seine Ursprünge in der kriegerischen Vergangenheit Sumbas hat. Es handelt sich um einen Speerwettbewerb zwischen zwei berittenen Teams. Das Wort « Pasola » bedeutet in der lokalen Sprache « Speer » und stammt vom **Sanskrit « sula ». ** Die Teams sind in leuchtenden Farben gekleidet und reiten ohne Sattel auf ihren Pferden.
Dieses Festival findet kurz nach der Regenzeit statt, um den Beginn der Reisplantagen in der Region zu feiern. Der ursprüngliche Zweck bestand darin, Blut auf den Boden zu vergießen, um die Geister zu besänftigen, die Ahnen zu ehren und gute Ernten für das kommende Jahr zu sichern.
Einst galt es als Ehre, beim Pasola den Tod zu finden. Aber keine Sorge – heutzutage sind Todesfälle äußerst selten! Zumal die Speere nicht mehr dazu konzipiert sind, den Gegner zu verletzen. Das Blut von Menschen und Pferden wird auch durch das von Schweinen oder Hühnern ersetzt.
Die Legende des Pasola:
Der Legende nach stammt das Pasola aus der Geschichte einer Frau aus Waiwuang, die einen lokalen Anführer heiratete. Dieser musste sich für längere Zeit abwesend sein und, da sie ihn für tot hielt, verliebte sie sich in einen anderen Dorfbewohner. Als ihr Mann zurückkehrte, beschloss sie dennoch, bei ihrem Geliebten zu bleiben und ihn zu heiraten. Um ihrem Anführer die Freude zurückzugeben, beschlossen die Menschen von Waiwuang, Reiterspiele zu organisieren, die Geschicklichkeit und Kampf miteinander verbanden. So wurde das Pasola erfunden.
Das Pasola findet an mehreren Orten statt, abhängig vom Datum. Nämlich: Lamboya und Kodi im Februar und in Gaura und Wanokaka im März. Das Ritual beginnt normalerweise nach den Vollmondfesten, kurz nach der Ankunft der Nyale, der Meereswürmer. Es dauert vier Wochen.
Es ist manchmal schwierig, die exakten Festivaltermine zu erfahren. Mittlerweile geben die Ältesten diese im Voraus an, um die Besucher über das offizielle Programm zu informieren.
Wir empfehlen Ihnen, die Dienste eines Fahrers in Anspruch zu nehmen, um dorthin zu gelangen. Es wird Ihnen nämlich schwerer fallen, einen Motorroller zu mieten. Darüber hinaus verfügt jedes kleine Dorf über einige Unterkünfte, da der Tourismus auf Sumba allmählich wächst.
Der Flughafen Tambolaka bedient die gleichnamige Stadt und Waikabubak im Osten der Insel, einige Fahrstunden von den Dörfern entfernt, in denen das Pasola stattfindet.
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