Bali anders erleben: Auf der Suche nach balinesischen Tempeln abseits der Touristenmassen

Bali anders erleben: Auf der Suche nach balinesischen Tempeln abseits der Touristenmassen

Bali anders erleben: Auf der Suche nach balinesischen Tempeln abseits der Touristenmassen

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Die unglaubliche balinesische Kultur fasziniert Sie? Das verstehen wir! Doch durch die Touristenmassen verlieren heilige Stätten manchmal an Authentizität. Glücklicherweise mangelt es der Insel der Götter nicht an Tempeln – es gibt nicht weniger als 10 000! Um die ausgetretenen Pfade zu verlassen und Bali anders zu erleben, stellen wir Ihnen gerne 4 heilige Orte mit zahlreichen Geheimnissen vor, die bei Touristen wenig bekannt sind.

Die unglaubliche balinesische Kultur fasziniert Sie? Das verstehen wir! Doch durch die Touristenmassen verlieren heilige Stätten manchmal an Authentizität. Glücklicherweise mangelt es der Insel der Götter nicht an Tempeln – es gibt nicht weniger als 10 000! Um die ausgetretenen Pfade zu verlassen und Bali anders zu erleben, stellen wir Ihnen gerne 4 heilige Orte mit zahlreichen Geheimnissen vor, die bei Touristen wenig bekannt sind.

Pura Goa Lawah

Die Fledermaushöhle des Tempels Pura Goa Lawah auf Bali

Der im Dorf Pesinggahan gelegene und am Fuße des Berges Bukit Tengah in den Felsen gehauene Tempel Goa Lawah ist eine Hochburg des balinesischen Hinduismus. Er gehört zu den neun Richtungstempeln Balis und zählt zu den heiligsten Kultstätten der Insel. Mit einem Alter von mehr als 1 000 Jahren feiern die Balinesen dort noch heute zahlreiche traditionelle Zeremonien. Sein Name, wörtlich als "Fledermaushöhle" übersetzt, rührt von seiner Lage in der Nähe einer Höhle her, in der Tausende von Fledermäusen leben. Eine weitere Besonderheit dieses Tempels: Er bietet einen Panoramablick auf den Indischen Ozean und die benachbarte Insel Nusa Penida.

Erfahren Sie mehr über den Pura Goa Lawah.

Yeh Pulu

Die Felsgravuren der archäologischen Stätte Yeh Pulu auf Bali

Obwohl es sich hier nicht eigentlich um einen Tempel handelt, sondern eher um eine archäologische Stätte, ist Yeh Pulu dennoch ein heiliger Ort in den Augen der Balinesen. Seit den 1920er Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich, finden sich hier Gravuren, die direkt in den Stein gemeißelt wurden auf einer 25 Meter langen Felswand. Die im 14. Jahrhundert geschaffenen Figuren stellen vermutlich Szenen aus dem Leben der damaligen Balinesen dar. Dieser Ort ist noch immer voller Geheimnisse, denn die vor Ort durchgeführten Forschungen haben Archäologen nicht zu denselben Erkenntnissen geführt. In jedem Fall ist der Besuch von Yeh Pulu eine Gelegenheit, in einem verzaubernden Umfeld zwischen Flüssen und Reisfeldern spazieren zu gehen.

Weitere Informationen zur archäologischen Stätte Yeh Pulu.

Pura Pancering Jagat

Der Friedhof des Dorfes Trunyan neben dem Tempel Pura Pancering Jagat auf Bali

Im ungewöhnlichen Dorf Trunyan befindet sich einer der ältesten Tempel Balis: der Pura Pancering Jagat. Ein ehemaliges Dorf der Bali Aga (die Nachkommen der ersten Balinesen), dessen Bewohner großen Wert darauf legen, ihre Traditionen zu bewahren. Genau die Gesamtheit dieser Rituale macht die Besonderheit dieses Tempels aus. Während auf dem Rest der Insel die Bewohner ihre Toten begraben oder einäschern, haben die Bewohner von Trunyan die Gewohnheit, ihre Toten zu Füßen des Tempels unter einem Baum namens Banyan abzulegen. So findet man dort eine düstere Sammlung von Totenschädeln und Knochen. Der Pura Pancering Jagat ist auch für sein Berutuk-Ritual bekannt, das in einer Reinigung bestimmter Jugendlicher des Dorfes besteht.

Möchten Sie mehr über dieses Dorf und seine Traditionen erfahren? Finden Sie alles über das Dorf Trunyan.

Pura Ponjok Batu

Hier ist ein Tempel, der niemanden gleichgültig lässt. Der in Sembiran gelegene Tempel auf einem Felskegel zwischen Land und Meer überragt den Strand des Tempels Ponjok Batu. Ganz aus schwarzen Steinen erbaut, enthält er einen großen Pavillon sowie zwei Plattformen. Er wurde zu Ehren von Danghyrang Nirartha konzipiert, dem Priester aus Java, der im 16. Jahrhundert die balinesische Religion reformierte. Der Legende nach soll dieser Priester das Leben von Schiffbrüchigen gerettet haben, während er dem Meer zugewandt meditierte. Die Zeugen dieses Wunders beschlossen daraufhin, einen Tempel zu seiner Ehre zu errichten. Heute kommen viele Balinesen hierher, um Opfergaben zu hinterlassen und ihre Fahrzeuge segnen zu lassen.

Florine Dergelet

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